Christin Siegemund: Wo die Food-Szene von morgen entsteht

Shownotes

Das Foodlab Hamburg ist längst mehr als ein Co-Working-Space für Food-Startups. In der Hamburger HafenCity hat Christin Siegemund einen Ort geschaffen, an dem Menschen aus der Food-Szene zusammenkommen, um Ideen zu testen, Produkte zu entwickeln und Unternehmen aufzubauen.

Bevor sie das Foodlab gründete, war Christin Siegemund viele Jahre in Marketing und Kommunikation tätig. Die gebürtige Hamburgerin beschäftigte sich schon früh intensiv mit Food-Startups und baute sich mit ihrem Food-Blog ein Netzwerk in der Szene auf, aus dem schließlich die Idee für das Foodlab entstand.

Im Gespräch erzählt sie, wie aus einer Vision eine der wichtigsten Plattformen für Food-Startups in Deutschland wurde, warum erfolgreiche Gründungen vor allem von den Menschen dahinter abhängen und welche Rolle Netzwerke, Austausch und Durchhaltevermögen dabei spielen.

Natürlich geht es auch um aktuelle Food-Trends: Fermentation, Plant-Based-Produkte, alkoholfreie Getränkebegleitungen sowie Einflüsse aus Korea, Südamerika und Skandinavien. Welche Entwicklungen haben Potenzial – und welche verschwinden schneller wieder, als sie gekommen sind?

Außerdem spricht Christin Siegemund über ihre persönliche Leidenschaft für gutes Essen, ihre Begeisterung für Kimchi, Sauerteigbrot und internationale Küchen sowie darüber, warum Neugier für sie eine der wichtigsten Zutaten in der Kulinarik ist.

Eine inspirierende Folge über Gründergeist, Food-Trends und die Menschen, die die Zukunft des Essens gestalten.

Produziert und moderiert von Boris Rogosch.

Links zur Folge

Foodlab Hamburg: https://foodlab.hamburg

Instagram Foodlab: https://www.instagram.com/we.are.foodlab

Instagram Christin Siegemund: https://www.instagram.com/christinsiegemund/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Moin moin Hamburg!

00:00:09: Moin und hallo zu der Hamburger Inside, der Podcast des Magazins Der Hamburger.

00:00:18: Hundert Prozent Hamburg-Liebe im Audio-Format Und in dieser Episode geht es an einen Ort, den in den vergangenen Jahren die Hamburger Food Szene entscheidend mit geprägt hat.

00:00:28: Es geht nämlich ins Food Lab in die Hafen-City und mein Gast ist die Gründerin und Geschäftsführerin des Footlabs Hamburg, Christine Siegemund.

00:00:38: Was zum Beispiel mit einer Idee und viel Leidenschaft begangen, ist heute Plattform-, Netzwerk-, Co-Working Space-, Testküche-, Popup-Location- und Treffpunkt für Food Startups.

00:00:51: im Footlab entstehen Produkte Konzepte und Marken, die später ihren Weg in Gastronomie und Handel finden.

00:00:59: Wir sprechen darüber, warum Hamburg ein spannender aber manchmal auch schwieriger Standort für Food Innovationen ist über Trends wie Kimchi, alkoholfreie Getränkebegleitung oder plant-based Produkte.

00:01:11: Aber vor allem geht es um Menschen und Gründerinnen und Gründe um Mut?

00:01:16: Durchhaltervermögen und die Frage, warum manche Ideen funktionieren – und andere eben nicht.

00:01:22: Christine Siegemund erzählt sehr offen von ihrer eigenen Reise vom sicheren Job in Marketing- und Werbung über die Gründung mitten in der Pandemie bis hin zur Herausforderung ein solches Projekt wirtschaftlich am Leben zu halten.

00:01:36: Eine Folge über Leidenschaft, Unternehmertum, Foodkultur und darüber, warum gute Ideen vor allem eins brauchen!

00:01:44: Menschen, die wirklich daran glauben.

00:01:46: Und jetzt ganz viel Spaß mit Christine Siegemund vom Food Lab Hamburg!

00:01:53: Aber bevor es losgeht.

00:01:54: noch ein paar Worte zu uns – der Hamburger macht natürlich nicht nur Podcast sondern ist seit Jahrzehntausendacht das großformatige Coffee-Table-Magazin aus der Hansestadt.

00:02:07: Sein Verlagsitz hat der Hambucher im Stellerhaus am Rödingsmarkt Mittendrin nur ein Katzensprung vom Rathausmarkt entfernt und mit Blick auf die U-III, Elbphilharmonie und den Hafen.

00:02:20: Mit Leidenschaft porträtiert der Hamburger Menschen über die man gerne mehr erfahren möchte – Die Hamburg ein Gesicht geben immer nachweisbar Ecken, Kanten und ganz viel Persönlichkeit.

00:02:33: Mein Name ist Boris Rogosz und ich habe das große Vergnügen, Ihnen einige dieser Persönlichkeiten in diesem Podcast vorzustellen.

00:02:41: Und da ich auch als Food Talker bekannt bin liegt mein Schwerpunkt natürlich in Richtung der Kulinarik, der Gastronomie und beim guten Essen!

00:02:51: Viel Spaß jetzt mit Christine Siegemund vom Food Lab Hamburg.

00:03:05: Wir sind jetzt hier im weitläufigen Footlap hin und her gelaufen auf der Suche nach einem geeigneten Podcastraum.

00:03:13: Jetzt haben wir so eine kleine Nische, wir hoffen das Sound ist okay für euch.

00:03:17: ich habe den Blick als Gastgeberin klar... Ich hab

00:03:20: auch einen tollen Blick!

00:03:23: Du bist gut ja sehr gut.

00:03:25: Ich gucke auf die Elbe, wir haben gerade Ebbe und du guckst hier jeden Tag

00:03:29: raus

00:03:30: So und jetzt wird gewunken.

00:03:31: Genau, kommt Mauri um die Ecke.

00:03:34: Ja ich sehe das jeden Tag.

00:03:37: Ich sag dir gerade man kann sich ja hier verlaufen oder es gibt ja so viel Space.

00:03:41: Wie groß ist denn das eigentlich?

00:03:42: Auch wenn das nichts aussagt natürlich über das Konzept.

00:03:45: Knapp tausend zweihundert Quadratmeter.

00:03:48: Tausend zweieinhalb Quadratmetern.

00:03:50: Aber die Frage ist ja was läuft hier alles im Footlap?

00:03:54: Erzähl mal wo fängt man an?

00:03:55: machen wir den Elevator?

00:03:57: Den Elevatorspit?

00:03:59: Nein, den mache ich jetzt nicht.

00:04:00: Den Elevator-Pitch mache ich nicht weil das ist total ... Nee da fehlt ja die Emotion drin!

00:04:04: Ansonsten möchte ich sagen wir sind der Ort an dem man in Deutschland seinen Fußrad abgründen und skalieren kann.

00:04:10: Du findest schon mal gut?

00:04:12: Ja habe ich auch sechs Jahre für gebraucht für diesen Pitch.

00:04:15: Für mich ist es nach wie vor ein Spielplatz Ein Spielplatz für Fudis Weil hier einfach alles passieren darf.

00:04:22: Und ich finde dass Also gerade, wir sind grad auf der Suche nach einem Platz unterwegs gewesen und ich finde das ist so dieses... Das was es auch ausmacht.

00:04:32: Dass du halt überall hinläufst an allen Ecken und enden passiert war's.

00:04:35: Ich weiß dass sich in meiner ersten Vorstellung vom Footlap ich hatte halt immer so ein Kessel auf dem Herd.

00:04:41: Das war so im meinem Kopf!

00:04:42: Das war das Bild.

00:04:43: Wo stand denn der imaginäre Herd?

00:04:45: Der

00:04:45: stand schon irgendwie so mittendrin.

00:04:47: jetzt wusste ich ja bei Überlegung des Footlaps noch nicht in was von der Location mich das verschlagen wird.

00:04:54: Ich wusste schon, ich konnte das Konzept halt mal dahin, mal dahinstretchen je nachdem wie die Location wird.

00:05:01: Z.B.,

00:05:01: allererste Location war so ein Loft-In-Eilweg über zwei Etagen.

00:05:06: Die nächste waren ehemaliges Badzentrum in einem Spüttel.

00:05:10: Das heißt, ich hätte schon mal eine andere Rechnung ausweiten können aber der stand schon immer irgendwie mitten drin und Ja, wie gesagt auch schon irgendwie mit echtem Feuer und irgendwie Gas betrieben was wir hier nicht dürfen.

00:05:24: Aber das war schon so.

00:05:25: da ist halt also schon noch ein Schnellkochtopf das heißt dann kann er mal an Deckel hochfliegen weil ich das ganz wichtig finde dass das Wort Scheitern hier nicht fällt.

00:05:36: Also wenn dann hast du halt maximal viel gelernt wie es nicht funktioniert.

00:05:40: aber das ist ja die Basis vielleicht für die nächste Gründung Und ich finde, das beschreibt das Footlaps sehr gut.

00:05:45: Nicht weil hier so viele Leute scheitern oder gegen eine Wand laufen sondern weil einfach an allen Ecken und Nennen was passiert?

00:05:51: Hier sitzen Leute im Café von der Uni TouristInnen keine Ahnung Leute die hier in Hafen City wohnen Leute, die hier arbeiten holen sich was raus.

00:06:02: Wir haben Produktionsküchen da steht regelmäßig in den Topf auf dem Herd.

00:06:07: War das denn von vornherein die Idee dass man es auch für die Allgemeinheit öffnet?

00:06:11: Dass es ein Ort der Begegnung wird?

00:06:13: Auf jeden Fall!

00:06:14: Ich habe immer das Wort Begegnungsstätte verwendet und bis heute bin ich oft auf der Suche

00:06:18: Kuhler.

00:06:20: Ja total also wer auch immer ein besseres Wort für Begegenungsstädte hat bitte her damit.

00:06:27: Und lustigerweise stand in meinem Businessplan, dass es irgendwann, weil ich wusste ja das hier der Kreuzfahrtterminal beim Westfield, was der Jahr zwölfundzwanzig fertig werden sollte.

00:06:41: Dass er da hinkommt und dann hatte ich schon ein Businessplan drin stehen.

00:06:45: Es gibt auf jeden Fall so Hamburg-Pakete mit Produkten von Food startups für Touristen und Touristinnen die sich das mitnehmen können als Mitbringsel für zu Hause.

00:06:55: Also war das schon sehr klar, es wird ein Café geben.

00:06:59: jetzt haben wir hier auch die Auflage.

00:07:00: eigentlich war auch der Co-Working Space mal für einen gastronomischen Betrieb ausgelegt.

00:07:04: Das habe ich dann downgraden lassen dass ich da Bürofläche draus machen konnte, weil es ist eine Quadratmeter Gastrofläche

00:07:12: Das ist viel!

00:07:13: Ja also gut, da ist noch ein bisschen Backoffice drin so aber oder Back-of-House, so korrekterweise.

00:07:24: Ja das ist natürlich dann bis zu vielleicht noch bei siebenhundert Quadratmeter Gastrofläche Das ist aber trotzdem viel.

00:07:29: Immer

00:07:30: noch viel, genau!

00:07:30: Aber das war schon von Anfang an geplant.

00:07:32: Es gibt auf jeden Fall dieses Café wo einfach alle Menschen reinlaufen dürfen und es gibt dieses Popup Restaurant wo ja auch alle Menschen reindaufen dürfen.

00:07:41: Weißt du doch wenn du das erste mal die Idee zu einem solchen oder zu diesem Projekt hattest?

00:07:46: Ich habe sogar das erstes Gribbeln noch.

00:07:48: Ja?

00:07:49: Wann war das?

00:07:53: Und aus welchem Bedürfnis heraus ist das passiert?

00:07:58: Ja, schöne Grüße an dieser Stelle.

00:08:00: An meinem ehemaligen Chef von Golfino, wo ich Marketingleiterin war und ich glaube einfach irgendwann genug hatte von diesem Job und mich einfach gelangweilt habe.

00:08:13: nicht weil der Job unspannt war also Golfino war Weltmarktführer im Golfbereich schon ein spannendes Unternehmen gewesen aber einfach weil ich glaube, mich das so sehr vielleicht auch nicht meine Motivation befriedigt hat.

00:08:26: So und ich wollte einen Ort haben an dem man gerne arbeitet der einfach schön ist wo es gutes Essen gibt, wo es eine gute Mittagsversorgung gibt.

00:08:38: Und in der Zeit war ein Food-Stammtisch oder so ein Stammtischen von Food Startups Weil ich immer schon als Marketing Beraterin meinem Marketingbauchladen halt irgendwie unterwegs war.

00:08:50: Ich war damals in der Elternzeit, weil ich es im Jahr zwei Tausend vierzehnt Zwillingsmedels bekommen habe und hab dann gesehen dass es keinen Hub in Hamburg gibt bei dem alle zusammenkommen um voneinander zu lernen um sich auch mal Fragen zu beantworten.

00:09:07: Und aus dieser Motivation heraus ist das Food Lab entstanden.

00:09:10: also wenn man es mal runter bricht auf das ist entstanden damit ich eine gute Mittagsvorsorgung habe.

00:09:15: Manchmal sind sie so niedrigspägliche Bedürfnisse, die man hat.

00:09:21: Aber ein ganz wichtiges Bedürftnis.

00:09:22: Total

00:09:22: und guter Kaffee?

00:09:24: Ja, guter kaffe ist auch wichtig!

00:09:26: Du warst ja in der Food-Szene unterwegs vorher, das hast du gerade gesagt.

00:09:30: Ich kam eigentlich aus der Werbung, dann habe ich mal einen kurzen Weg ins Marketing gemacht... ...und hab mich mit Food-Startups umgeben was aus diesem Foodblock herauskam den ich im Jahr zwölf gegründet habe.

00:09:44: Du warst ja schon nicht, das waren keine unbekannte Sachen für dich.

00:09:48: Ich habe nie im Lebensmittel-Business gearbeitet.

00:09:50: Ja, das macht ja nichts!

00:09:51: Du hattest

00:09:53: viel Erfahrung und du kanntest viele Leute?

00:09:55: Und irgendwie veribelt dann für die Startups?

00:09:57: Totale Leidenschaft für Startups, totales Leidenschaft für Essen... totale Leitenschaft für alles was neu ist.

00:10:06: Gab es denn zu der Zeit viele Start-ups oder genug Start-Ups im Foodbereich in Hamburg?

00:10:10: Wir waren in dem Jahr den Anzahl an Foodtrucks.

00:10:16: Ich glaube, wir hatten so knapp hundert Foodtrucks in Hamburg.

00:10:20: Das hat sich jetzt gewandelt und ja, Start Ups schon auf jeden Fall!

00:10:26: Also das war die Zeit von Ankerkraut ... und Lemonade.

00:10:33: Die sind da alle gestartet?

00:10:34: Ja, beziehungsweise haben sie auch so die waren schon da... Und dann waren

00:10:38: genau

00:10:39: Fritz Kohler so, die geht es ja schon länger aber das war schon so ein Food-Startup-Hype, wobei das noch sehr manufakturig war.

00:10:47: also und wenn du da mal im Handel drin warst, dass war schon oh krass!

00:10:50: Du bist im Handeln.

00:10:51: Ja gut, das ist ja immer die Hürde.

00:10:54: Wie nehme ich die nächsten Steps?

00:10:57: Und da saßt du jetzt mit drin in diesem...

00:11:01: Ja, in diesem

00:11:03: Stammtisch und hast dir die Probleme angehört.

00:11:05: Total!

00:11:05: Und dann habe ich gedacht das kann ja wenig wahr sein.

00:11:08: Das ist in so einer Stadt wie Hamburg.

00:11:10: Jetzt bin ich schon auch Lokalpatriotin muss man dazu sagen.

00:11:13: Bist

00:11:13: du Hamburgerin?

00:11:14: Ja.

00:11:14: Ja gut.

00:11:16: Ne also guten...ja gut.

00:11:18: Ja

00:11:18: okay gut.

00:11:20: Sonst hätten wir jetzt abgebrochen.

00:11:21: Nee tatsächlich mehr als die vierte Generationen.

00:11:27: Ich habe aber nicht Hamburger geheiratet.

00:11:32: Der fühlt sich als Hamburger, somit ist das auch okay.

00:11:34: Das

00:11:34: ist auch guter, sollen Sie auch?

00:11:35: Ja genau.

00:11:37: So mit war es.

00:11:38: im Jahr zwei Tausend sechzehn und zweitausend achtzehn war das schon so.

00:11:43: Das war alles noch sehr in den Kinderschuhen.

00:11:47: Kurz vor der Pandemie war's dann ja so wenn ich bei drei auf dem Baum war hatte irgendwie ein Investment an der Backe.

00:11:52: also diesen Vier Jahren hat sich so viel gedreht.

00:11:57: Also das ist schon doll und Hamburg ist einfach ein gelernter Testmarkt, darf man gar nicht so unterschätzen.

00:12:04: Was glaubst du daran dass liegt?

00:12:06: Ja gute Frage.

00:12:08: Ich glaube dass Hamburg ja immer so ein bisschen hinterher ist Das bemengeln wir auch alle mal in Sachen Gastro Dass Trends einfach sehr lange brauchen bis sie dann hier in Hamburg auch Fuß fassen.

00:12:20: Ich glaube aber vor allem, dass das auch so ein Stück weit an der Mentalität liegt.

00:12:23: Also zum einen ist Hamburg einfach eine Handelstadt und ich glaube das was hier Fuß gefasst hat bleibt.

00:12:31: Das bleibt.

00:12:33: So deswegen ist es wahrscheinlich ein bisschen schwieriger sich mit einem neuen Trend in Hamburg durchzusetzen.

00:12:40: Aber wenn er in Berlin durch ist dann kann sie hier kommen und dann kannst du gucken ob der wirklich relevant seid oder nicht?

00:12:46: Na ja und Hamburg ist natürlich immer traditionell schon Meldingpott für unterschiedliche kulinarische Erlebnisse gewesen.

00:12:54: Gewürze, Kaffee, Tee, Südfrüchte was aber reinkam oder auch im Frühjahr Fischhandel, Dörrfisch Handel und das ist unverteillort natürlich auch.

00:13:05: Und inzwischen ist es die direkte Einflugschneise aus Gruppenhagen.

00:13:09: also wir sehen dass in unserer Community wie viele Start-ups wir aus Grupen also vor allem Gruppen Hagen haben die auf dem deutschen Markt wollen

00:13:17: Okay, die aber es da schon geschafft haben.

00:13:20: In Kuppenhagen gibt's ja eine vitale Szene.

00:13:22: Das war wahrscheinlich auch so ein bisschen Vorbild für euch?

00:13:24: Absolut!

00:13:24: Ich hab in Kuppe habe ich ganz viel gescoutet.

00:13:27: Wie viele

00:13:27: Jahre weiter sind sie gewesen?

00:13:30: So,

00:13:30: zehn oder fünfzehn?

00:13:32: Ja, ich hab mich damals mit Mia Maya unterhalten, die den CPH Food Space am Köttbühnen betreibt

00:13:40: und

00:13:41: die ganz offen war... Ganz süß hat sie sich Zeit genommen für mich und hat da irgendwie wirklich erzählt.

00:13:50: Jetzt wahrscheinlich nicht von den krassesten Herausforderungen, aber...

00:13:52: Ja sonst ist ja ein bisschen schonen müssen wir die... Wahrscheinlich!

00:13:56: Aber das war total schön diese Szene auch zu sehen Wie die auch lebt und wie sie sich weiterentwickelt hat, konnte man sich schon sehr viel von abgucken.

00:14:05: Aber machen wir uns nichts vor wenn ein Startup aus Kopenhagen herkommt und die da schon vielleicht nicht mehr so ganz so startupig sind.

00:14:13: hier in Deutschland sind Sie auf jeden Fall wieder ein Start up Und jetzt haben wir ja den Vorteil, dass wir Norddeutschen einfach diesen Skandichik so mögen.

00:14:21: Das heißt die sind werden hier auch sehr dankbar aufgenommen.

00:14:24: Die Achse ist schon stark.

00:14:26: Total!

00:14:27: Ich erzähle das auch immer.

00:14:31: Also ich persönlich bin sogar häufiger in Kuppenhagen als Berlin.

00:14:35: Akumagen, das flirrt einfach.

00:14:37: Das vibriert.

00:14:38: Das ist irgendwie anders.

00:14:41: Und es ist

00:14:41: auch eine andere Einstellung zu dem Ganzen?

00:14:44: Total!

00:14:45: Ich glaube, dass ist ja die Frage immer wie verkopft gehe ich an so was ran und da habe ich auch immer den Eindruck, dass die Skandinavier dann ein bisschen lockerer rangehen.

00:14:53: Klar, es ist Business.

00:14:55: Auf jeden Fall entstehen da viel schneller Läden So und ich glaube auch, dass sie eine viel internationalere.

00:15:01: Das ist so mein Eindruck, dass was ich mitbekomme.

00:15:04: Dass die Einstellung einfach viel internationaler ist.

00:15:10: In Deutschland irgendwie nicht so.

00:15:11: Ja es ist in Deutschland weil du auch so Dreh- und Angelpunkt bist.

00:15:14: Zumindest was den Retailmarkt denn angeht für Österreich-Schweiz?

00:15:17: Wenn man

00:15:18: hier von der Bevölkerung erst mal, wenn du in Deutschland als Markt hast dann hast du ja schonmal einiges

00:15:23: geschafft.

00:15:23: Total!

00:15:25: Und gleichzeitig wenn du dann in den dänischen Supermarkt gehst ey mir geht da das Herz auf Wirklich, wenn du da irgendwie reingehst und du siehst was da für Produkte liegen.

00:15:35: Das

00:15:35: ist selbst im normalen Supermarkt.

00:15:39: Ja, allein schon die Bäcker also die Bäckerei Ketten da das ist aber das Ketten auch da hast du halt nicht irgendwie so ein Quatsch der da am Tresen liegt sondern dass es Das ist Sauerteig nichts Besonderes.

00:15:54: Wir haben natürlich das auch, aber nicht in der Ausprägung, nicht?

00:15:58: Wir haben dafür immer noch das Herkömmliche, dass viele Leute ja als ausreichend bezeichnen oder sagen alles andere ist zu teuer wobei da bin ich ja auch immer nicht dabei, ne?

00:16:07: Ja ach wenn ich mir auch bei dem Bäckerbeispiel bleibe.

00:16:11: also wie viele Bäcker haben wir zum Beispiel in Hamburg noch?

00:16:14: Also richtige Bäckereien?

00:16:15: Ja die richtig backen!

00:16:16: Also wirklich so ein Bäckerei-Betrieb wo hinten gebacken wird und vorne wird verkauft.

00:16:20: Nicht so viel.

00:16:21: Sag mal eine Zahl

00:16:25: Fünfzig?

00:16:27: Sechsundzwanzig.

00:16:28: Und wenn ich, ich wohne in Winterhude, wenn ich mich mal umgucke wie viele Bäckereien ich da habe... Das sind schon viele!

00:16:36: Aber davon ist nicht einer der Bäckermeisterin stehen oder den Bäckemeisterinnen.

00:16:42: Es ist ja auch ganz spannend dass es ja auch eigentlich von Auszeichnung oder B-Zeichnung dieser Geschäfte anders laufen müsste, also in Frankreich ist das zum Beispiel eine ganz andere Geschichte.

00:16:53: Man dürfte sich ja eigentlich nicht Bäckereien nennen dürfen hier.

00:16:56: Stimmt!

00:16:56: Oder?

00:16:57: Na ja

00:16:58: grüße gehen raus an Marin Tobaben die ja gerne.

00:17:03: was wollte sie machen?

00:17:03: Die wollte ein Bäckereiartikel verkaufen in Form eines Startups und hat dann ihre Konditormeisterin glaube ich gemacht.

00:17:13: Hat noch mal mit Mitte dreißig ne Ausbildung angefangen und hat dann ihre Meisterin gemacht, damit sie das verkaufen kann.

00:17:21: Ach weil sie es sonst nicht hätte verkaufen dürfen?

00:17:23: Stimmt!

00:17:24: Da hast du ja noch die Meister.

00:17:28: Ja

00:17:29: oder hier das Lewinsky in Äppendorf

00:17:30: der hat

00:17:31: einfach ein fantastisches Sauerteigbrot darf er aber nicht am Stück verkaufen.

00:17:37: Alban Gut, aber Regeln sind nun mal da.

00:17:41: Und die hast du natürlich auch erfahren bei der Gründung, nehm ich mal an.

00:17:48: Wir machen jetzt mal weiter und müssen uns einen sauberen Strang zulegen.

00:17:52: Wir waren jetzt bei Start-ups, aber eigentlich waren wir dabei wie das Footlap entstanden ist.

00:17:57: Wählen Sie A oder B?

00:17:58: Wo möchten Sie weitergehen?

00:18:00: Wir treffen den Anweg nachher später wieder.

00:18:02: Ja

00:18:02: dann machen wir

00:18:03: mit B!

00:18:04: Was war B?

00:18:06: Möchten Sie A. Mit Ihrer Frau B?

00:18:11: Wie ist das Food-Jab entstanden?

00:18:14: Also habe ich ja schon erzählt, ich hab aus einer Leidenschaft heraus für Food-Startups oder für Food und für Startups und auch aus einer persönlichen Not heraus... also damit meine ich jetzt nicht meinen Bedürfnis nach gutem Essen und guten Kaffee am Arbeitsplatz sondern dass ich mich einfach irgendwann nach fünf Jahren älteren Zeit auf Dank der Zwillingsmedels Das war so dieser Joker, den man damals mitbekam.

00:18:39: Ich mich ja irgendwann mal der Frage stellen musste was möchte ich eigentlich in Zukunft machen?

00:18:43: Und für mich war diese Elternzeit schon so ein Scheideweg.

00:18:45: also es war für mich so einen Punkt im Leben wo ich nochmal entscheiden durfte was möchte die eigentlich machen?

00:18:50: Möchte ich zurück in ein Unternehmen?

00:18:52: Hoffentlich hätte ich aber gar keinen Lust habe weil das mich überhaupt nicht befriedigt hat.

00:18:57: Wäre einfacher gewesen?

00:18:58: Wäre bestimmt einfacher geworden.

00:18:59: Ja!

00:19:01: Ich hätte wahrscheinlich auch einen ganz anderen Weg einschlagen können und hätte zurück in die Werbung gehen können.

00:19:05: Hätte ich auch oder mich noch mal komplett neu bewerben, wollte ich aber nicht.

00:19:10: Für mich war dieses Ich möchte gerne frei sein.

00:19:13: Jetzt ist der größte hohen ehrlicherweise dass ich noch nie so unfrei war wie jetzt mit einem Food Lab und tausend zweieinhalb Quadratmetern Und ein Mietvertrag der noch knapp zehn Jahre läuft.

00:19:21: Aber ich bin in meinem Kopf frei.

00:19:23: Ich muss mich nicht rechtfertigen außer von mir selber.

00:19:25: Jetzt habe ich auch keine Investor-Innen drin So.

00:19:28: aber ich muss mich generell erst einmal irgendwie nicht mehr nicht mehr rechtfertigten Außer vor ja von mir selbst wahrscheinlich ... und da habe ich mir überlegt, was mache ich jetzt?

00:19:38: Und dann habe ich einfach mal kurz meine... ...meine Möglichkeiten, meinen Potenzial.

00:19:44: Also ich hab wirklich einen Coaching gemacht und habe dann überlegt was kann ich machen.

00:19:48: und dann hatte ich so fünf Projekte auf den Tisch und hab dann entschieden.

00:19:53: Das wird es also dieses... Die Idee mit dem Food Lab das klingt jetzt irgendwie war zwar die größte von allen aber warum eigentlich nicht sondern habe ich mich umgeguckt, habe ein Businessplan geschrieben.

00:20:06: Hab schon mal so ganz vorsichtig erst einmal erzählt und das war ja immer noch so wenn du eine Idee hast besser nicht erzählen nicht dass es jemand klaut.

00:20:14: da war ich relativ schnell drüber hin weg weil ich dachte Leute ich bin so weit in meinen... Erstmal das und ich bin soweit an meinen Gedanken.

00:20:21: also das muss jetzt erstmal jemand machen.

00:20:25: Das hat ja auch gar keiner verstanden diese Idee.

00:20:27: Also immer wenn ich fertig war mit meiner Erzählung war er immer so kannst du nur mal von vorne?

00:20:31: Okay.

00:20:32: Und dann habe ich gesehen, okay diese Foodlap-Edie taugt mir und die passt zu mir.

00:20:39: So, dann hab' ich einfach sehr laut die Klappe aufgerissen, hat mich so ein bisschen selber ausgetrickst, damit ich nicht mehr zurück konnte, damit man mich nicht als Spinnerin abtut... ...und dann ist so Schritt für Schritt.

00:20:49: das war wirklich sehr organisch, es ist gewachsener.

00:20:51: Ich hab mal Architekten kennengelernt der mir diese Fläche gezeigt hat Also eine Freundin, die auch gleichzeitig Kontrollerin ist.

00:21:00: Die hat mir das einmal runter skizziert und so habe ich Stück für Stück, hab' ich mir mein Haus hier gebaut irgendwie.

00:21:05: Und hab dann also wortwörtlich – weil ich hab das hier übernommen – da war das ein Rohbau!

00:21:10: So und dann dieser Architekt der war zum Glück auch noch Bauleiter im Nebenberuf und dann war ich auf einmal Bauherren und er war der Bauleitor.

00:21:19: Ich hab ein Mietvertrag verhandelt über elf Monate und hab mir das irgendwie alles hin- und hergerechnet.

00:21:25: Hab mich in der Bank gesprochen, die mich glücklicherweise unterstützt hat... ...und ja dann habe ich hier angefangen.

00:21:30: Und konntest du noch mitgestalten?

00:21:33: Alles!

00:21:35: Aber das mach mal, wenn du noch nicht genau weißt wie es denn aussehen wird.

00:21:39: Und du jetzt auch noch nicht irgendwie schonmal ein paar Jahre gemacht hast.

00:21:43: Also wie ist das schon?

00:21:44: Ja, ich hab immer gesagt, ich würde nie ein Haus bauen weil wahrscheinlich Ich wäre mein Mann und ich hinterher geschiedene Leute.

00:21:51: Aber das hat mir hier den größten Spaß gemacht!

00:21:54: Ja, ich fand das richtig toll.

00:21:56: Bisschen nervig war der Baustaub aber ansonsten hat es mir einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht.

00:22:01: und jetzt habe ich vorher einen Kurpenhagen, hab mich da natürlich viel angeguckt, hab dann der Architekt also Ralf Kürbits hier aus der Hafencity von Heirut & Kürbitz, der hat schon relativ viele Gastros in der Hafencity gebaut als ihr Hobenkück zum Beispiel Strauchs Falco Table.

00:22:18: Der hatte schon also Erfahrung mit der Hafincity, mit der Gastro und hat vor allem auch so eine Liebe für Perfektion, für Einfachheit und Klarheit.

00:22:31: Und der hat sehr schnell verstanden was ich für einen Designanspruch habe also wo ich hin will.

00:22:39: Das ist jetzt nicht so dass ich mich zu Hause einrichten würde da wohnen wir gefühlt ganz anders aber das ist schon so dass er verstanden hat wo ich ihn will.

00:22:48: Ehrlicherweise sah hier genauso aus wie vorher.

00:22:50: Also, wir im Robo-Nuss jetzt hier in Tresen steht und ein bisschen Glas und ein paar Servietten an der Decke hängen so aber von Gefühl her war es dasselbe.

00:22:59: Die Idee diese Simplizität zu haben und auch diesen wahrscheinlich dann diesen Freiraum für alle die unterschiedlichen Ideen, die hierher kommen, das sie gar nicht irgendwie vorgebrieft sind.

00:23:10: Total!

00:23:11: Ich finde auch, dass der Geist, der steckt wirklich in den Mauern.

00:23:14: Das heißt dir erst wirklich eine total... Ja, in der...

00:23:17: Wir streicheln mal die Wände.

00:23:19: Das ist ja ütendlich stattfohlen noch nicht aber gut.

00:23:21: Aber die stand auf jeden Fall!

00:23:23: Aber nein, der steckt hier wirklich so ein bisschen in den Mauern oder in den Glaswänden und das ist schon irgendwie eine besondere Atmosphäre vielleicht auch mit dem vielen Wasser zu tun dass uns umgibt.

00:23:35: aber hier dürfen Gedanken schon auch mal fliegen.

00:23:39: Bist du denn im Nachhinein jetzt?

00:23:40: Wie lange seid ihr jetzt hier drin insgesamt sechs Jahre noch mit der Standortwahl zufrieden?

00:23:45: Absolut Ich

00:23:46: wusste ja, worauf ich mich einlasse.

00:23:50: Hätten sich ja die Bedürfnisse ändern können.

00:23:52: Ich

00:23:52: glaube, ich würde an den Gegebenheiten was ändern.

00:23:55: Ich würde der Hafen City GmbH vielleicht mal erzählen.

00:23:58: Es wäre schön wenn man hier irgendwie mehr Werbung machen könnte dass wir da draußen vielleicht mal irgendwie... Das

00:24:02: dürft ihr nicht.

00:24:03: Hier darf er nichts aufstellen.

00:24:04: Ja das ist einfach auch ein wahnsinniger Wind hier.

00:24:06: Das muss man dazu sagen.

00:24:07: Man sieht es jetzt auch.

00:24:08: Dass du aufstellen darfst wird halt umgeweht.

00:24:10: Aber ihr seid ja mittlerweile in den sechs Jahren viel mehr noch reingewachsen in die Hafen city bzw.

00:24:15: Ihr war dran gebiet und mittlerweile ist ganz viel um euch entstanden.

00:24:17: Total!

00:24:19: erweitert.

00:24:20: Aber kommen wir mal zum Anfang, also dann irgendwann bis hier fertig.

00:24:27: Fertig ist man nie, aber fertig

00:24:28: gebaut,

00:24:29: Türen auf!

00:24:32: So, da wurden nun noch die Küchen...

00:24:33: Und das sind jetzt die Start-ups?

00:24:35: Ja, also zumindest ein paar.

00:24:38: Marin lustigerweise war unsere allererste Co-Hurking-Liezerin.

00:24:41: Das fällt mir gerade an dieser Stelle ein.

00:24:42: ja Genau, wir haben aufgemacht.

00:24:45: Eigentlich auf Druck weil nämlich unser damaliger Wirtschaftsenator Michael West-Hagemann sich angekündigt hatte und der hat ein ziemlich eng Terminkalender gehabt.

00:24:53: Und somit stand nicht zur Wahl ob wir am siebzehn oder am achtzenden aufmachen, denn er hatte am sechzehnten Zeit.

00:24:58: Gut!

00:24:59: Haben wir am sechszehnden aufgemacht?

00:25:00: Der war zwei Stunden hier, hat erst mal schön überzogen und hat dann festgestellt, das ist krass wie viele Foodstubs hier sind, weil wir natürlich alle eingeladen haben die irgendwie kannten... ...und dann waren ja schon so glaube ich also locker.

00:25:10: fünfzig, sechszig Leute in der Bude Dazu irgendwie zwanzig, dreißig Presse-People und dann war irgendwie hier Highlight in Tüten.

00:25:19: Das waren auch zwischen zwei Lockdowns.

00:25:21: das darf man nicht vergessen.

00:25:22: die Leute hatten irgendwie nicht so richtig viel zu tun also beziehungsweise sind nicht weggefahren.

00:25:27: somit war das schon für uns sehr günstig.

00:25:30: Und waren froh dass ihr rauskommt?

00:25:31: Genau und es gab auch mal ein paar andere News als die aktuellen Corona Zahlen.

00:25:37: Das hat unsere Pressearbeit sehr erleichtert.

00:25:41: Genau, dann haben wir aufgemacht und sind glaube ich einfach sehr blauäugig gestartet.

00:25:44: Also ich vergleiche so eine neue Öffnung immer mit so einer Landung.

00:25:49: Meistens in der Bruchlandung.

00:25:53: Vor allem wir hatten alle keine Ahnung was wir hier tun also das Start-Team.

00:25:57: Wir waren alle so ja keine Ahnungen.

00:25:59: Wir machen halt erst mal auf und wir machen alle nach besten Wissen und Gewissen.

00:26:03: Und am Vorabend haben wir hier alle noch so Aufkleber von irgendwelchen Kaffeetassen abgibt Und das Studio war da, wo wir gerade nicht reinkommen.

00:26:10: Das war von oben so voll mit Pappkartons.

00:26:14: Aber ja, wir haben erst mal aufgemacht und dann kamen die ersten und ich habe natürlich vorher auch schon ordentlich die Werbetrommel gerührt.

00:26:21: Ich hab regelmäßig Baustellenführung durchgeführt und dann waren die Ersten im Co-Working Space in den Küchen, saßen im Café, haben sich für eine Membership angemeldet Wobei Memberships hatten wir damals noch gar nicht.

00:26:34: Damals hatten wir nur Co-Working Space, kleines Paket großes Paket und dann sind wir glaube ich mit unseren Aufgaben gewachsen.

00:26:41: Dann kam aber ehrlicherweise auch nach dreieinhalb Monaten der zweite Lockdown.

00:26:44: Dann waren wir erst mal länger zu als wir aufhatten.

00:26:48: in der Zeit ist aber dieses Popup Fenster entstanden Wo wir unten einfach in einer unserer Küchen hatten, also haben wir immer noch ein Fenster.

00:26:54: Das haben wir aufgemacht zur Hälfte und dann haben wir rausverkauft.

00:26:59: Und dann stand da jeden Tag, standen andere Gastronomen oder die es werden wollten hinter dem Fenstern haben ihr Mittagessen raus verkauft.

00:27:07: so und in der Zeit haben wir uns mehr zur Gastronomie herentwickelt.

00:27:13: Markttest war, ne?

00:27:14: Weil die konnten ja alles möglich ausprobieren.

00:27:15: Oder einfach Beschäftigungstherapie!

00:27:17: Auch wichtig, wichtiger sogar!

00:27:19: Total und einfach Socializing weil wir durften hier ja Leute zusammenbringen, weil wir hatten einfach viel Platz unten am Buenos Aires Kai und haben dann standen die Leute da einem zwei Meter Abstand und haben sich Jäsen rausgeholt.

00:27:31: Wir hatten immer von zwölf bis sold out, wer wenn man nicht sagen konnte bis wann das geht?

00:27:35: also die meisten hatten so hundertfünfzig Portionen dabei Manche waren nach einer halb Stunden weg, manche nach zweieinhalb Stunden.

00:27:39: aber sold-out waren sie irgendwie alle So, und dann haben wir das einfach Montar weitergemacht.

00:27:45: Und es war irgendwie einfach schön!

00:27:47: Was ich besonders beeindruckend fand... Ich habe mir irgendwann mal die Zahlen durchgelesen.

00:27:52: Wir hatten insgesamt neunundzwanzig verschiedene Konzepte und elf Neugründungen

00:27:58: In dem Rahmen?

00:28:01: Wahnsinn!

00:28:01: Gibt's noch die Neugrundung?

00:28:03: Ja also die Humus-Bar.

00:28:05: Die Humus Bar ist ja inzwischen eine Nabiwelle Wante.

00:28:08: Die gibt es noch.

00:28:12: Wir haben noch ein anderes Cookie Business, die hat noch ganz lange gemacht bis sie glaube ich selber irgendwann Mutter geworden ist und hat sich das glaube ich eingestellt.

00:28:19: Ich müsste jetzt mal nachdenken wer dann noch so war.

00:28:21: aber also selbst Miguel war hier und er hat direkt erstmal den Rauchmelder ausgelöst weil er natürlich als guter Mexikaner erst einmal alles verbrennen lassen muss.

00:28:32: Ja gehört dazu!

00:28:33: Nora

00:28:34: vom Speis war hier... Ach es waren ganz viele hier, ich wüsste ja im Rahmenfestival von Lesser.

00:28:43: Panda war damals da.

00:28:44: Ja, ja.

00:28:45: Also schon eine ganze Menge die die Plattform nutzen oder genutzt haben damals.

00:28:50: Total.

00:28:51: Und ich muss sagen...

00:28:52: Beiden und balten?

00:28:53: Ja.

00:28:54: Haben hier Okonomiyaki und haben, das haben sie noch gemacht, Dogbocky.

00:29:02: Aus selbstgemachtem Reißmehl.

00:29:03: Klar macht man ja mal so.

00:29:05: Ja klar.

00:29:06: Gut aber das ist natürlich so ein Forum dann nur so einen Platz wo man das wirklich austesten kann.

00:29:12: Das hat sich dann relativ schnell rumgesprochen, dass man hier heißen Scheiß kriegen kann.

00:29:16: Und immer was anderes.

00:29:17: Wie lange liefen die Pop-Ups?

00:29:18: Eine Woche zwei oder eine Woche ne?

00:29:20: Dann den Pop-Up Fenster

00:29:21: ein Tag!

00:29:22: Ein Tag

00:29:22: nur?!

00:29:23: Aber später liefen sie denn länger die Pop

00:29:26: Ups?

00:29:27: Wir sind ja direkt gestartet mit unserem eigenen Pop Up.

00:29:31: Anna von Glimmer hier bzw.

00:29:33: The Food, die hat die ersten drei Wochen mittags gemacht.

00:29:37: wir haben abends gemacht.

00:29:40: auch total verrückt, dass wir irgendwie so ein Ding eröffnet haben und abends noch mal munter Pop-up gemacht haben.

00:29:45: Mit einem mexikanisch-dänischen Konzept?

00:29:50: Ja, das ist cool!

00:29:50: Weil wir dachten, wir wollen uns selber der Stadt vorstellen.

00:29:53: Klar, wenn du nix zu tun hast, machst du abends doch so ein Pop-Up.

00:29:56: Du musst ja erst mal probieren.

00:29:57: Ja voll, also das war auch verrückt im Nachblick.

00:30:03: Und dann haben wir jeden Monat zwei verschiedene Pop-ups gehabt.

00:30:07: Eines mittags und eines abends.

00:30:10: Also jeden Monat, zwei neue Eröffnungen.

00:30:13: Das ist Selbstmord.

00:30:14: Machen wir heute nicht mehr.

00:30:15: Nee, das ist gut!

00:30:17: Und ich hatte dir dann trotzdem auch noch die Stand-ups?

00:30:20: Ja,

00:30:21: die ja weiter betreut werden wollten.

00:30:23: Wie waren denn?

00:30:24: du hast gesagt kleines Paket großes Paket?

00:30:28: Wie sah das aus?

00:30:29: also ich habe hier beworben.

00:30:30: oder wie sieht es heute aus?

00:30:32: Bewerben musstest du dich gar nicht.

00:30:33: Du kannst einfach sagen Ich hätte gern drei Tage Co-Working oder fünf Tage Co Working.

00:30:36: und dann war das okay.

00:30:38: Und erst ich glaube anderthalb Jahre später haben wir Memberships entwickelt dass wir gesehen haben ok ist wollen gar nicht alle jeher bzw.

00:30:44: Nachdem ja niemand einen Co-Working-Space nutzen durfte, weil wir einfach eine Maskenpflicht oder weil wir zwischen durchweislich waren wir zwei Wochen einfach zu.

00:30:52: Weil kein Bereich geöffnet werden durfte.

00:30:56: und dann aus dieser Note heraus haben wir Memberships irgendwann uns ausgedacht so dass man diese Memberships einfach nutzen konnte ohne das du hier einen festen Schreibtisch hattest.

00:31:07: Ja

00:31:07: okay aber die... Das ganze Unterstützer-Programm drumherum, was ihr den Startups anbietet.

00:31:17: Das ist dann auch erst entstanden?

00:31:19: Ja das ist entstanden!

00:31:20: Also wir sind ja keine Beratungsbude, das muss man dazusagen.

00:31:26: Wir sehen nicht so dass wir für dich dein Business machen und dich an die Hand nehmen dir one-on-one Kontakte machen, sondern das ist eine Plattform.

00:31:35: Es ist ein Netzwerk.

00:31:36: Das heißt wenn du hier bist und dich für eine Membership anmeldest zum Beispiel dann hast du die Möglichkeit einen verschiedenen Events teilzunehmen.

00:31:45: Das sind entweder so Wissens-Events bei denen du was lernst zu gründungsrelevanten Themen oder wir haben so Deep Dives auch mal mit dem Labor oder mal mit Markenrechtern usw.

00:31:56: Patentrecht ist ja gerade bei so Rezepten immer ein bisschen tricky.

00:32:00: Oder wir haben einfach Schulungen zu den Küchengräten, die wir unten haben.

00:32:05: Und dann kannst du halt an sowas alles teilnehmen.

00:32:07: Manchmal ziehen wir auch aus auf die Internorger und haben da so eine lustige kleine Bühne... Eine

00:32:12: kleine Büne ist gut!

00:32:13: Die ist ja quasi schon ein bisschen größer als klein.

00:32:15: Ja,

00:32:15: ein bisschen grösser.

00:32:17: Genau, und ziehen dann dahin und machen da ein lustiges Unterhaltungsprogramm.

00:32:22: Dann laden wir aber auch einfach mal einen Handel ein also Einkäuferinnen von Retail & Wholesale oder Großhandel Und dann können die Startups vor dem Einkauf pitchen und im besten Fall landen sie in irgendeinem Regal, in irgendem Supermarkt.

00:32:38: Inzwischen haben wir unser eigenes Regal hier im Westfield bei Rewe.

00:32:43: Da können wir relativ auf der schnellen... Fastlane Produkte reinschießen.

00:32:51: Da kann man schon mal einen individuellen Produkttest machen und werden die da auch verkostet, kann man die da verkosten bei denen?

00:32:55: Kann

00:32:55: man auch machen.

00:32:56: Man kann auch Promo-Pakete buchen.

00:32:59: genau aber so funktioniert das.

00:33:01: wenn mal jemand ganz lieb fragt ob man mal irgendwie ein Kontakt aufmachen könnte dann machen wir das auch mal.

00:33:06: Aber das heißt es gibt so einmal feste Ablauf oder feste Programmpunkte und Termine.

00:33:14: Und dann gibt es ganz, ganz viel Kleines drumherum wahrscheinlich, also auch wenn man da nochmal so individuell was machen kann und muss.

00:33:22: Total

00:33:23: auf jeden Fall!

00:33:23: Wir sind ja wirklich sehr umtriebig.

00:33:26: Also ich hatte heute Morgen gerade in den Terminen wo sich noch mal wieder neue Möglichkeiten ergeben haben weil das ist ja immer so.

00:33:32: Ich bin für den Bereich nicht nur Geschäftsführung und Finance-Controlling, Personal usw.

00:33:39: Mein Hauptjob ist nur Business und die Geschichte des Foodlaps erzählen.

00:33:43: Wenn ich irgendwo hingehe, nehme ich immer so sportlich hundert Geschichten mit, die ich im Hinterkopf habe und gucke für wen kann ich was Gutes tun?

00:33:50: Und wie kann das vor allem auch gut sein?

00:33:53: So funktioniert ja das Foodlap, dass wir einfach in der Gemeinschaft sind, eine Shared Economy sind... ...und dass es für alle erschwinglich ist, weil sich das geteilt wird!

00:34:03: So, und da kann man auf jeden Fall immer ganz viel auch Kleinigkeiten am Wegesrand mitnehmen.

00:34:08: Und gucken wo will man hin?

00:34:10: Wenn ich jetzt bestes Beispiel ist glaube ich That's Kimchi.

00:34:13: die haben hier angefangen und wollten eigentlich Kimbab machen also so vietnamesische... Entschuldigung koreanisch Reisrollen haben das dann als Catering-Modell relativ schnell verworfen.

00:34:27: Wir hatten hier einen Popup, hatten dann irgendwie noch ein Popup in der Stadt, haben dann irgendwann festgestellt, Aya Kimchi wir machen den ja eh, irgendwie wird er auch gefragt, dann sind sie auf einmal... Großentlage oder Produzent für einen Handel geworden, also für den Großhandel und beliefern heute die Gastronomie haben gerade mit Salomon irgendwie so ein Kimchi Patty entworfen.

00:34:47: Also ne?

00:34:48: Oder machen jetzt mit Hela irgendwie so eine Kimchi Gewürz oder waren bei Jim Block als Kimchi Burger.

00:34:55: Die haben wirklich eine Reise hier in der Community war einem Accelerator Programm waren in den Küchen, sind ausgezogen, sind nach wie vor ein Member.

00:35:05: Die können wir wahrscheinlich bald als MentorInnen anfragen.

00:35:08: Also die haben so alles mitgemacht

00:35:10: was geht.

00:35:11: Aber das ist dann ja so eine Geschichte, so ne Erfolgsstory auch wo man genau aufzeigen kann?

00:35:16: Was haben die davon gehabt dass sie hier bei euch waren und wo wurden die dann geguided?

00:35:20: oder wo haben die sich dann weiterentwickeln können Ob das ganze Netzwerk ist, was Sie da mitbekommen haben.

00:35:25: Und auch die Sichtbarkeit, die wir immer geben.

00:35:27: Also ich glaube schon dass viele Start-ups gar nicht an dem Punkt wären wo sie heute sind wenn wir nicht als Verstärker.

00:35:35: also die wird es bestimmt trotzdem geben.

00:35:37: Die würden bestimmt auch genauso erfolgreich sein aber vielleicht ein bisschen zeitverzögert weil wir natürlich auf allen Ecken und Enden Als Multiplikate und als Verstärker.

00:35:49: Ja, mittlerweile achtet man ja auch darauf was habt ihr da?

00:35:53: im Programm oder Accelerator-Programm wird wahrscheinlich am meisten drauf geguckt?

00:36:01: Wenn man dann natürlich eine Track record hat und sagen kann also von denen... Die wir haben sind so und so viele was geworden.

00:36:08: Ja, da haben wir eine Erfolgsquote von seventy-fünf Prozent.

00:36:13: Das ist natürlich

00:36:13: seventy-five

00:36:14: Prozent

00:36:15: gemessen?

00:36:16: Naja wieviel machen pro Batch weiter?

00:36:18: also wieviele machen einen eigenen Laden, Food Truck... Stimmt

00:36:22: das heißt ja über machen weiter.

00:36:24: ne also den Erfolg könnt ihr natürlich nur bedingt messen total.

00:36:27: Aber

00:36:28: wie viel überleben nach drei Jahren.

00:36:31: Und da haben wir wirklich nach wie vor eine Erfolgsquote von seventy-fünf Prozent, was ich wahnsinnig viel finde im Gegensatz zu dem Retail Startups.

00:36:37: ja das ist also so einer Schere die sich da aufmacht.

00:36:41: Wie

00:36:41: viele habt ihr denn in den sechs Jahren jetzt hier durchgeschleust?

00:36:45: Also an Pop

00:36:45: Ups gibt es doch wahrscheinlich auch eine Alumnieliste hier.

00:36:49: Ja also an Accelerator Pop ups würde ich sagen knapp fünfzig Ein bisschen drüber, vielleicht so ein bisschen drüber.

00:37:00: Weil ein Jahr hatten wir zehn Start-ups.

00:37:03: Ansonsten an Gastro Pop Ups über neunzig und ich würde sagen Memberships bei den nicht zwei Hundert?

00:37:16: Hast du natürlich auch im Laufe der Zeit auch einen Gefühl wahrscheinlich dafür entwickelt zu sagen okay die haben eine gute Chance mit dem was sie jetzt haben Und an den anderen muss man vielleicht nochmal ein bisschen arbeiten und die waren sehr schwer haben.

00:37:32: Kann man schon sehen, oder?

00:37:33: Du hast da so eine Hittenase wahrscheinlich entwickelt.

00:37:38: Ja meine Coachin sagt ja immer strategische Intuitionen und nicht Bauchgefühl.

00:37:44: Das

00:37:44: ist gut.

00:37:51: Also ich glaube es zum einen ist das Bauch gefühlt AK-Strategische Intuition.

00:37:58: Manchmal habe ich das Gefühl, dass könnte was werden weil ich über diesen Trend so toll finde und dann stimmt aber vielleicht die Gründungsperson dahinter nicht.

00:38:07: Letztendlich sind für mich zwei Faktoren entscheidend und ich bin ja auch jedes Jahr... Ich darf jedes Jahr noch in der Jury von unserem Accelerator sein und darf dann mit auswählen wer da reinkommt wobei ich auch nur eine Stimme von zwölf bin.

00:38:21: Du

00:38:21: hast nicht mehrfach?

00:38:22: Nein, darf nicht mehr einfach wurden.

00:38:28: Ich wünschte, ich würde manchmal fast sagen.

00:38:30: Kannst du

00:38:31: dir selber irgendwann mal aufwältigen?

00:38:35: Nee tatsächlich sind für mich zwei Faktoren entscheidend.

00:38:39: Einmal wie doll willst du das und wie viel Fokus packst du drauf?

00:38:45: wenn jemand sagt ich gründe jetzt mal in Teilzeit da verdrehe ich innerlich die Augen und denke mir gut dann können wir es auch gleich sein lassen.

00:38:52: Sagst du den Leuten das

00:38:53: auch?

00:38:54: Ja kommt darauf an, wer es ist und an welchem Punkt sie sind.

00:38:58: Wenn du denkst, du kannst die noch drehen sowieso oder die drehen sich selber noch dann muss man den vielleicht nicht gleich sehen?

00:39:05: Nein

00:39:05: weil das Stimmste ist ja auch erstmal die Motivation.

00:39:08: aber wenn die so schon ich würde mal sagen im Saft sind und jetzt sich überlegen kündige ich mein Job.

00:39:16: das ist ja was bin ich jetzt?

00:39:18: komme ich aus dem Job bin ich in einem Job So würde ich vielleicht jetzt auch sagen, naja gut also vielleicht würde ich nicht mal einen gut bezahlten Beraterjob bei EY kündigen um eine vegane Marmelade zu machen.

00:39:33: Kommt aber auch auf das Konzept oder den Businessplan drauf an.

00:39:37: da würde ich noch mal irgendwie sagen guckt doch nochmal hier macht er vielleicht erstmal nochmal so ein paar Tests.

00:39:42: Aber wenn jemand schon so ... niedrigschwellig einsteigen kann und sagt, aber ich habe auch noch das Projekt, dann mache ich noch das, dann mach' ich das und das.

00:39:49: Und da würde ich sagen, weißt du was?

00:39:50: Dann lasst es einfach!

00:39:51: Dann

00:39:52: überleg's dir nochmal, was wirklich dein Fokus ist.

00:39:54: Aber du sagst, es kommt auf die Person an oder das Team an... wie viel macht das aus, Teampersonen?

00:39:59: Sechzig-Siebzig Prozent?

00:40:01: Ja, achtzig Prozent, würd ich

00:40:02: sagen.

00:40:03: Also weil letztendlich das Team ist mir ehrlicherweise immer egal.

00:40:07: Mir gehts immer um den Gründer der die Gründerin.

00:40:09: Wie doll will man

00:40:10: das?!

00:40:11: Das ist vielleicht etwas, was ich in den letzten Jahren gemerkt habe.

00:40:14: Ich bin hier mit einem sehr starken Team angetreten.

00:40:17: zur Eröffnung, die mich auch gebraucht am Anfang.

00:40:21: Aber das ist ein ganz anderes Team, was sich heute habe.

00:40:25: Die sind gar nicht mehr dabei von

00:40:26: der Stadt?

00:40:26: Man sagt ja auch immer, das Team, mit dem du startest, es ist nicht das Team mit dem wächst!

00:40:32: Das sind

00:40:32: wahrscheinlich andere Fokus.

00:40:35: Total!

00:40:36: Wir sind längst immer noch Spielwiese, aber wir machen nicht mehr jeden Scheiß heute mit.

00:40:41: Weil ich heute vielmehr auf die Zahlen gucke und sage, okay lohnt sich das?

00:40:44: Wenn da fünf Leute beschäftigt sind, dass wir eine schwarze Null schreiben, sorry.

00:40:48: Hier wollen alle Gehälter haben hier muss auch eine Miete bezahlt werden dann lohnt es sich nicht So, wenn wir Minus machen noch viel weniger.

00:40:56: Wenn da aber ein Plus bei steht dann können wir mal darüber sprechen und deswegen glaube ich würde heute ganz anders entscheiden als damit.

00:41:04: also glaube ich weiß nicht dass sich heute anders entscheiden wird als damals weil ich ja auch viel gelernt habe.

00:41:08: Ich bin ja auch als Unternehmerin gewachsen.

00:41:11: Wir lernen hier alle

00:41:12: total.

00:41:14: Hier war ja auch ganz viel unbekanntes Terrain

00:41:16: Total grüne Wiese.

00:41:18: Aber wir schwachen vorhin von Trends und was man so kommen sieht.

00:41:21: Und das Hamburg jetzt vielleicht nicht die heißeste Ort, ich sag's mal für Hypes ist.

00:41:27: Trend ist ja schon vielleicht ein bisschen substanzieller.

00:41:31: aber da hast du Sachen gesehen oder gehört wo du sagtest Leute das ist schon durch oder das haben wir noch nie gesehen.

00:41:43: festgestellt, dass es dann so eine Bündelung an Themen gibt.

00:41:46: So was weiß ich?

00:41:48: Wir haben von Kinschi gesprochen Korea.

00:41:50: So plötzlich kommt alles mit Korea oder ist das so eine Ballon dann auch immer?

00:41:56: Ja ich glaube das kann man ganz gut sehen, welches asiatische Land jetzt nach dem nächsten kam und wo die Reise hingehen wird.

00:42:07: Dann kommen natürlich auch so Trends voraus und das Thema Kombucha war zum Beispiel im Anfang als Oder das stimmt gar nicht, es war total so ein Ding.

00:42:18: Gut Gastronomie, Tod, Kombucha irgendwie auch nicht so.

00:42:21: Weil's hat ja keiner zu Hause gemacht.

00:42:23: Dann kam aber dieser ganze Fermentationstrend im Lockdown.

00:42:27: somit wir fangen mal mit Sauerteig an also auch da wieder relativ niedrigschwellig.

00:42:31: und jetzt kommt zum Beispiel das Thema Kombucha in Hamburg.

00:42:35: Hab ich das gefühlt?

00:42:37: Aber nicht als Einziges.

00:42:38: was kommt denn sonst noch?

00:42:40: Viel Getränke, viel.

00:42:42: nach Hamburg kommt jetzt gerade viel so plant-based meat.

00:42:47: Also die ganzen Fleischalternativen, die vorher im Food-Tag-Bereich in Berlin angesiedelt waren.

00:42:52: Die kommen jetzt eher nach Hamburg.

00:42:54: da werken wir gerade viel und was merken wir noch viel?

00:43:00: Südamerikanische Zutaten also ganz spannend.

00:43:05: Ich finde es schon irgendwie cool.

00:43:09: Wir haben so eine Riesenkugel Gewürzpaste.

00:43:13: Also muss man sich vorstellen wie ein Maggi-Würfel, aber halt in riesengroß und rund als Kugel kann es da rein schmeißen.

00:43:20: Gut jetzt haben die Mexikaner kochen für mehrere Leute als wir.

00:43:25: Aber das fand ich jetzt irgendwie so... Das ist auf jeden Fall von deutschen Markt ein bisschen innovativer.

00:43:31: So weil ich habe noch kein Startup erlebt was ich mit Brüwürfel.

00:43:34: Also sind es immer irgendwelche Fonds oder irgendwelcher So, aber den Brüwe will noch mal neu gedacht.

00:43:42: Weil es einfach eine Tradition ist in Mexiko oder weil das da schon lange gibt... ...das ist nochmal was anderes und ich glaube das Gefühl da kommt es gerade eher her dass es in anderen Ländern ja ganz zum Standard oder zur Traditionsküche gehört und jetzt

00:43:59: die dann rüber schwappen.

00:44:00: Hast du mal

00:44:02: ein schönes Beispiel für uns?

00:44:03: Was du richtig gut fandst mit dem was du abgefeiert hast?

00:44:06: Kannst

00:44:06: auch

00:44:07: drei sagen!

00:44:09: Also richtig abgefeiert habe ich Vanotza als der Mozzarella auf Pflanzenbasis.

00:44:16: Ah ja, stimmt.

00:44:17: Also PlantBest Mozzarella.

00:44:18: Die habe mich richtig abgefeit weil er einfach richtig Fäden zieht und ich das so gefeiert hab als die hier damals in der Tür standen.

00:44:25: Dann Kim Shimayo.

00:44:28: ist Familienhighlight bei uns.

00:44:31: Ist wirklich Grundausstattung inzwischen gar nicht.

00:44:35: Gerne auch in einer Familienpackung muss ich mir dann nochmal heimlich da Abgreifen.

00:44:40: Familien-

00:44:41: oder schon Industrie, oder Gastropakon?

00:44:46: Dann Kohlminaz, Erdnussbutter.

00:44:50: Richtig toll!

00:44:52: Haben wir gerade seit... Sind die denn dabei?

00:44:56: Ja, steht vorne.

00:44:57: Seit anderthalb Jahren glaube ich sind jetzt gerade eins geworden.

00:45:04: Genau standen bei uns ... auf einem Weihnachtsmarkt einen Verkostung.

00:45:09: Konntest du nicht kaufen?

00:45:11: Aber alle Leute, die da vorstanden waren so.

00:45:12: ich will das jetzt aber kaufen und die werden so... Ja, aber geht noch nicht!

00:45:16: Wo ist die Warteliste?

00:45:18: Das ist auch schön, ne?

00:45:19: Richtig,

00:45:20: richtig lecker.

00:45:20: Auch da absolutes Essential bei uns zu Hause ist nicht mehr wegzudenken.

00:45:24: Ich kaufe keine andere Art Nussbutter mehr.

00:45:28: Achtest du denn darauf wie die hergestellt sind dass das auch sagen wir mal unter guten Bedingungen produziert.

00:45:34: Die produzieren hier, deswegen weiß ich woher es kommt?

00:45:37: Dann ist gut!

00:45:38: Aber gibt's da für dich Grenzen, wo du sagst Leute das ist irgendwie ein unsauberes Produkt oder unter Bedingung hergestellt?

00:45:45: die finde ich jetzt nicht in Ordnung?

00:45:46: Das zum Glück bringt das Start-ups nicht so mit.

00:45:48: also die meisten Start-up sind schon so dass sie das

00:45:51: später hin unter Umständen.

00:45:52: Genau,

00:45:53: das ist es eher, dass der halt irgendwann sagt er muss über Kosten sparen.

00:45:56: Der Grundstart ist immer anders.

00:45:57: ja, stimmt.

00:45:59: Deswegen müssen wir uns da glaube ich nicht so den Kopf machen.

00:46:03: Wir werden natürlich auch immer zum Thema Nachhaltigkeit befragt, weil das ich weiß gar nicht warum irgendwie unterstellt jeden im Start-up dass die automatisch nachhaltig arbeiten.

00:46:11: Gut jetzt kommen die Erdnüsse von Kombinats kommen jetzt nicht aus der Region.

00:46:15: kleine Überraschung so.

00:46:20: und ja aber Ich weiß ja unter welchen Bedingungen die produzieren und es gibt ja verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit ökonomisch, ökologisch, sozial.

00:46:30: Also da kann man sich verschiedene Aspekte angucken und du kannst glaube ich nicht immer alles bedienen aber du kannst auf jeden Fall ein Großteil bedienen und wenn du guckst dass du irgendwie ja faire Löhne hast und die einen sind in der Die Richtung mehr nachhaltig und die anderen in der anderen Richtung.

00:46:46: Ist du alles?

00:46:47: Oder gibt es bei dir irgendwelche Produkte, die nicht ist?

00:46:49: Es ist jetzt nicht so gerne Leber oder Nieren auch nicht so gern... In der

00:46:52: Reihen nicht so!

00:46:53: Bei Herz ist schon ein Pühner-Herz, das ist schon okay.

00:46:58: Das ist aber auch die Einstiegsdroge für jemand was sagen.

00:47:02: Aber ich glaube alles andere da bin ich jetzt nicht ein Riesenfan von.

00:47:04: Also muss sich nichts zwingt haben.

00:47:07: Nicht in der reihen nur Fisch?

00:47:09: Alles.

00:47:09: Alles?

00:47:10: Ausdann?

00:47:11: Alles.

00:47:13: Und du sagst auch zumindest einmal probieren, wenn es dann nicht so ist?

00:47:17: Total!

00:47:18: Ja also das schönste Erlebnis ist ja immer das was ich versuche meinen Kindern mitzugeben.

00:47:23: Das Schönste Erlebnis hatten wir tatsächlich, hier waren wir an meinem Geburtstag im one oh eight der kleinen Tochter oder der kleine Schwester aber ja auch nicht vom Nummer sind.

00:47:35: da gibt es ja leider nicht mehr das One Oh Eight Da waren.

00:47:41: Ich weiß gar nicht, wie viele Gänge das waren.

00:47:43: Zehn?

00:47:44: Vielleicht haben wir auch die kleine Variante gemacht, weil mit vierjährigen Kindern so... Und damit hatten halt überraschenderweise keine Kinderkarte!

00:47:53: So meine Kinder haben sich den ganzen Abend von sehr gutem Sauerteigbrot mit Butter und Himbeersaft ernährt.

00:48:01: Wir haben immer so ein Spiel gespielt, dass wir geguckt haben, ich bin kein Verfechter davon.

00:48:04: Wir packen mal die digitalen Medien aus im Restaurant oder generell amästisch Und dann haben wir einen Gang kamer uns angeguckt.

00:48:13: Aha, wie sieht das aus?

00:48:14: Welche Farben sind da drin?

00:48:15: Wie riecht das?

00:48:16: und auch mal okay welche Konsistenz hat das?

00:48:18: Wie schmeckt das?

00:48:19: Und meine Tochter also eine von beiden hatte tatsächlich die Gurke mit dem geräucherten Eigelb weggezogen und ich dachte so cool!

00:48:28: Vielen Dank.

00:48:29: Das ist immer High class Ernährungsbildung.

00:48:32: Ja, weil es auch... Also weil mir das einfach total am Herzen liegt und so diese Weltoffenheit den mitzugeben und zu sagen probierst wenigstens einmal, könnt

00:48:40: ihr sein?

00:48:40: Wenn

00:48:40: man da Spiele

00:48:41: zusammen geht, ist das natürlich auch toll als wenn man sagt du musst das jetzt essen.

00:48:44: Total!

00:48:45: Und wenn du es nicht magst, ist es total okay.

00:48:47: aber probiere ich es doch wenigstern.

00:48:48: Ja finde ich auch.

00:48:49: Da gibt's dann auch ganz großartige Erlebnisse ja bei Kindern.

00:48:53: Man muss nur einmal nach Frankreich gucken So, wie die das machen.

00:48:57: da kann man sich sehr viel freischauen.

00:48:59: Da kann man sowieso viel sehen.

00:49:00: aber auch da ist natürlich alles so großartig.

00:49:03: was habe ich gerade gelesen?

00:49:04: bis in die sechziger Jahre haben die Kinder auch einen Anspruch gehabt auf nur Komma zwei Liter Wein

00:49:09: wirklich?

00:49:10: Ja zur Mittagfase.

00:49:13: Hat man irgendwann abgeschafft komisch.

00:49:15: Wobei vielleicht schlafen die dann?

00:49:17: Weil in Frankreich ist es ja so, ab dem dritten Monat musst du wieder nachdem Dritt bis drei Monate zu Hause.

00:49:24: Dann gehst du wieder los und da wirst du auch dran gemessen ob dein Kind schon durchsteht oder nicht?

00:49:29: Vielleicht lag das am Rotwein.

00:49:31: Oder am Wein.

00:49:32: Gibt's ja auch verdünnter Form

00:49:34: dann.

00:49:34: Ja gut überwiegend bei den Kindern nehm ich mir mit als erst mal Null zwei Weinreinkippe klar schlafen die der Nacht.

00:49:38: Über einen ganzen Tag

00:49:38: verteilt.

00:49:40: Und Anspruch, das musstest Du nicht trinken war keine Pflicht.

00:49:44: Getränke sagtest Du ist gerade Trend Und dann natürlich immer

00:49:48: einen Trend in Hamburg, also Getränke sind ja immer.

00:49:51: Ja aber du sagtest gerade so ein bisschen Bündelung oder ein bisschen mehr.

00:49:55: auch da gibt es worauf ist da der Fokus?

00:49:58: Natürlich Alkohol-Free und dann auch viele Ersatz.

00:50:02: Ich finde Ersatzprodukte für dich immer so scheiße.

00:50:05: Das ist nicht der richtige Griff.

00:50:06: Aber

00:50:08: Alternativen in allen Bereichen.

00:50:10: Also jetzt mit dem ganzen Matcher Latte Trend oder Hype.

00:50:19: Ist

00:50:20: das mehr?

00:50:20: Oder bleibt Matcha?

00:50:22: Ja, da bleibt

00:50:23: noch eine ganze Weile glaube

00:50:24: ich.

00:50:27: Das ist schon so dass wir auch viele Milch Alternativen sehen.

00:50:30: es kommen auch immer wieder mehr und mehr.

00:50:31: manche gehen auch wieder und dann kommt wieder andere.

00:50:35: Dann wird das Sortiment einfach ein bisschen breit aber einigen das sehen wir.

00:50:40: Dann das ganze Thema Limos und Alkoholfreie Alternativen, das sehen wir.

00:50:48: Siruppe aber ohne raffinierten Zucker.

00:50:55: Also vor allem das Thema alkoholfreie Getränkebegleitung.

00:51:00: Das ist auf jeden Fall ein Thema.

00:51:02: Ja gut, das wächst auch noch.

00:51:04: Total!

00:51:05: Und das ist ja auch spannend

00:51:07: und

00:51:07: wird hier immer besser.

00:51:09: Kommt ihr auch immer besseres Zeug finde ich?

00:51:13: In Spitzenrestaurants, da wo sie selber machen bzw.

00:51:15: auch Alternativen die man schon im Retake erwerben kann, die richtig gut sind?

00:51:21: Also

00:51:21: wenn ich überlege... Ich habe ja... Ja, neunzehnt... Neunzehn hab' ich eben Geranium eine komplette alkoholfreie Weingetränkebegleitung gehabt mit Sparkling Tea.

00:51:32: Mit Sparkling tea!

00:51:35: Und

00:51:37: dann habe ich versucht den hier zu finden, keine Chance.

00:51:40: Da sind wir wieder in Kuppenhagen.

00:51:43: Aber auch

00:51:44: die kommen gerade alle aus Kuppemhagen, also die getränkefreien Alternativen, die kommen tatsächlich gerade aus Kupenhaken noch.

00:51:54: Bordelnack-Markt-Itablierung, das ist ja immer noch ... Du hast da vorhin davon gesprochen, dass ihr da auch ... unterstützt, aber das kann man auch natürlich nur bedingt machen.

00:52:06: Nicht im vollen Umfang, weil ihr kriegt jetzt wahrscheinlich keine großen Listungen hin nationwide.

00:52:13: Also wir arbeiten ja mit Partnern...

00:52:15: Aber nicht für jeden!

00:52:16: Das ist ja keine Garantie sowieso und keine Garantine die man aussprechen kann.

00:52:22: Ich wollte eigentlich darauf hinaus, ist das Nadelöhr kleiner geworden oder wird es größer?

00:52:26: Wird Retail aufmerksamer und auch was Regionales angeht

00:52:31: Die Kunst im Retail ist es ja nicht reinzukommen, sondern drin zu bleiben.

00:52:35: So weil du per se meistens ein bisschen teurer als die Konkurrenzprodukte.

00:52:41: Du bist auch und du hast noch keinen großen Namen.

00:52:44: Du kannst auch nicht permanent an jedem Kühlregal in Deutschland stehen oder an jedem Verkaufsregal und... ...in einem Dauerpitch sein kann sich ja nicht durch achthundert teilen und somit glaube ich, ist es da die Kunst drin zu bleiben.

00:52:59: Deswegen empfehlen wir immer mach mal erst dein Brot und Buttergeschäft mit der Gastro.

00:53:05: also wenn du da irgendwo gelistet bist dann kannst du dich mal auf dem Retail konzentrieren.

00:53:11: Ich glaube das es wichtig ist seine Nische zu finden um seinen Platz zu finden.

00:53:17: und wenn Du den gefunden hast oder vielleicht hast Du auch erstmal ein anderes Produkt was Du dann erstmal aus der Schublade holst damit Du die Gastrobe liefern kannst, um dann mit deinem Retail-Produkt zu kommen.

00:53:30: Weil Retailprodukt wird dich nicht über Wasser halten!

00:53:34: Wenn du raus bist weil du vier Wochen lang keine Artikel verkauft bist, dann kommst du auch so schnell nicht wieder ins Regal rein.

00:53:41: Das gibt Einschuss.

00:53:43: Und da musst du dir natürlich auch überlegen, was das alles bedeutet und was es nachziehen kann.

00:53:48: Auch wenn es plötzlich richtig gut läuft und explodiert, musst du ja auch darauf eingestellt sein.

00:53:52: Du musst ja ausliefern können!

00:53:54: Diese Verpflichtung gehst du ja vertraglich ein.

00:53:57: Es ist kein Handshake-Deal, die man macht in der Regel.

00:54:01: Das ist beim Großhandel auch so als beim Food Service aber da hast du von vornherein eine ganz andere Abnahmemenge.

00:54:08: So, da lohnt sich das ja.

00:54:09: Wir sehen es hier im Café.

00:54:11: Machen wir eine Apfelkuchen oder backen wir zwanzig Apfelkuchen?

00:54:14: Ja die Person, die da steht muss ebezahlen und die kriegt vielleicht in der Stunde auch mehr als ein Apfelkochen hin.

00:54:22: so dass ist mal so einen kleinen runtergebrochen und so läuft das ja in einer großen Produktion mit Zweifeln auch also in der größeren bericht noch nicht von Von großem Produktion über die Maschine.

00:54:33: Was ist denn das größte Learning für dich Dass du so gemacht hast in den letzten Jahren, sechs Jahre.

00:54:38: Weil ich meine da sprachen wir vorhin drüber weil man lernt immer weiter.

00:54:44: Gute Frage.

00:54:46: Ich habe so ein paar Learnings wahrscheinlich aushalten.

00:54:55: Gründen ist wirklich kein Sprint es ist Marathon das wusste ich vorher schon aber er fahrt das sehr am eigenen Leib und dass du immer für das Unternehmen denken musst und nie für die Einzelpersonen gerade wenn du ein Team hast.

00:55:13: Das sind glaube ich so die härtesten Learnings, weil ich manchmal auch Entscheidungen treffen muss oder musste, die ich wahrscheinlich als Privatkristin nicht getroffen hätte aber als FoodLab-Geschäftshörung mit einer Verantwortung ja auch anderen Menschen gegenüber einfach treffen musste.

00:55:34: Ja, verstehe.

00:55:37: Ich glaube das sind so die größten Learnings

00:55:41: Die Unterstützung, die du erfahren hast.

00:55:43: Also sagen wir mal auch die Stadt.

00:55:46: Und wie so geht die Augenbraue hoch?

00:55:49: Ist Hamburg ein guter Platz dafür gewesen für dich zu gründen und hast du Unterstützung erfahren, die Du erfahren wolltest?

00:55:57: Ja oder nein?

00:55:58: also ja ich würde immer wieder in Hamburg gründen.

00:56:01: hat aber damit zu tun dass Ich glaube Hamburg ist ein total schöner Ort um zugrinden nicht weil wir Wasser und schön Grün haben sondern Weil es ein überschaubarer Ort ist, wo sich die Szene kennt und wo du sehr geführt gründen und wachsen kannst.

00:56:19: Und weil ich einfach Hamburgerin bin und mich hier sehr sicher gefühlt habe mit meiner Entscheidung in die Hafen-City zu gehen... ...und ich jetzt in, keine Ahnung wieviel Anfragen hatte ich in den ersten vier Wochen, möchte ich das nicht auch in Bremerhaven München, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Münster, Oldenburg – Ich weiß nicht, wo machen!

00:56:39: Meine Antwort war immer nein, weil ich mich in anderen Städten ja gar nicht so sicher fühle.

00:56:44: Also ich wüsste jetzt nicht wo gründig oder wo stelle ich so ein Foodtap in München hin?

00:56:48: Oder wo?

00:56:48: in Berlin oder Köln oder you name it.

00:56:53: Habe ich Unterstützung von der Stadt Hamburg erfahren?

00:56:58: Wir haben mal eine Förderung für einen Accelerator-Programm bekommen.

00:57:04: Da haben wir aber auch zehn Startups aufgenommen und das war letztendlich ne plus minus null Nummer.

00:57:09: Hätte ich mir mehr Unterstützung gewünscht, ja.

00:57:11: Weil das Foodlub glaube ich inzwischen schon etwas ist wo relevant Arbeitsplätze geschaffen werden.

00:57:19: Wo relevant Steuergelder gezahlt werden nicht nur weil wir das tun sondern weil andere Unternehmen hier daraus wachsen.

00:57:26: Weil hier einfach Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entstehen.

00:57:32: Ja klar!

00:57:33: Und da hätte ich mich manchmal ein bisschen mehr Weitblick und bisschen mehr Schnelligkeit von der Stadt gewünschten.

00:57:39: Auf der anderen Seite muss man sagen, dass Herr West-Hagemann damals hier reingekommen ist.

00:57:45: Das hat uns natürlich schon sehr geholfen.

00:57:48: aber ich würde mal sagen die Unterstützung, die wir bekommen haben, die ist schon immer eher aus der Privatwirtschaft gewesen und durch persönliches Netzwerk.

00:57:56: also wenn ich überlege da ich glaube die erste wirklich richtig große Unterstützung Die kamen über einen Netzwerk, den mich wiederum mit Unilever verknüpft hat sofort Partner geworden sind für zwei Jahre und hier eine relevante Summe bezahlt haben pro Jahr, was mir aber jetzt nicht dass die das Food Lab finanziert haben.

00:58:16: Die haben auch keine Shares oder sowas gehabt gar nicht.

00:58:19: sie waren einfach Kunde und haben aber mir vor allem das Selbstvertrauen auch nochmal gegeben, dass jeder Handau mal so warum soll ich da nicht dran glauben?

00:58:27: So und das nächste war Christian Racht in mir den Kontakt zum Abendblatt aufgemacht hat Und

00:58:34: da hat Prinz seine Wirkung auf jeden Fall klar.

00:58:36: Und zieht

00:58:37: wiederum weitere Presse nach sich?

00:58:40: Ja, ja klar!

00:58:41: Das stimmt.

00:58:42: Naja ich frage, weil Hamburg natürlich wie wir beide wissen auch das Food-Thema ein wenig auf die Fahne geschrieben hat und gerne... über Hamburg hinaus gerne scheinen möchte und glänzen möchte.

00:58:54: Und in dem Zusammenhang fand ich das sehr interessant, aber das heißt ja nicht dass es nicht weitergehen kann.

00:59:00: Genau!

00:59:01: Das gibt hier immer noch viel zu tun.

00:59:04: Total!

00:59:05: Jetzt ist die Förderlandschaft ehrlicherweise auch in Hamburg sehr auf Tech und ich verstehe das auch da viele Dinge bedient werden müssen.

00:59:15: Aber es ist einfach ein Stück weit an den Menschen Entweder da eine größere Priorität draufpacken oder nicht.

00:59:23: Letztendlich am Ende steht immer der Mensch, der es entscheidet will ich das oder will ich es nicht?

00:59:26: und in welchen Fokus haben wir jetzt gerade?

00:59:30: Es gibt halt viele Felder und dann muss man sich für welche entscheiden.

00:59:33: umso besser, umso schöner dass es eben auch so gelungen ist und auch mit privatschwirtschaftlicher Förderung dass es da wohlwollende Menschen gibt und das ist eben auch wichtig.

00:59:43: Und dafür ist, glaube ich eine Stadt wie Hamburg auch gut.

00:59:46: Es ist nicht so, dass wir gefördert wurden sondern die bekommen ja schon alle Leistungen dafür.

00:59:52: Alleist

00:59:52: ist trotzdem... Sag mal, ist es ne Unterstützung in einer frühen Phase?

00:59:56: Wenn man sagt okay, wir glauben an euch, wir machen nur mit euch was!

01:00:00: Und auch nicht uneigennützig weil wenn das was davor kommt kann dir auch interessant für diese Firmen sein, die da aktiv sind.

01:00:07: Wenn du nicht hier bist Gehst du viel essen und wo gehst du Essen?

01:00:11: Das kommt immer so in Wellen.

01:00:15: Ob ich viel essen gehe oder nicht, also im Moment geh ich gerade sehr viel essen.

01:00:20: Da war es aber zu tun, dass ich für die Szene im Newcomer-Bereich getestet habe.

01:00:27: Aber nö, ich geh grad schon sehr vielessen...

01:00:30: Das war aber klar, dass Du ein Newcommer machst, ne?

01:00:32: War ja logisch!

01:00:34: Also mein absolutes Lieblingsrestaurant grade Das Akli-Duckling,

01:00:41: das

01:00:42: ist großartig und ich liebe aber nach wie vor auch Tacos.

01:00:52: Und wo ist du die?

01:00:54: Ich überlege gerade in diesem kleinen Häuschen, jetzt fällt mir der Name nicht ein.

01:00:59: In diesen kleinen Huischen gegenüber von einer Rinnermarktalle.

01:01:02: Wer ist denn

01:01:03: das?

01:01:03: Erkenne ich gar nicht!

01:01:05: Muss er mal hingehen.

01:01:05: Ja?

01:01:06: Ja, sensationell.

01:01:08: Liebig sehr.

01:01:09: Draußen sitzen

01:01:10: Sehr schön.

01:01:10: Es ist ein ganz kleiner Miniladen, aber da lieb ich es einfach und ich mag auch nach wie vor das Café Paris, aber das hat eher emotionale Gründe.

01:01:18: Ja gut

01:01:20: So

01:01:21: Ist dann immer noch mal ein guter Anlaufpunkt?

01:01:24: Ja Ja, finde ich auch.

01:01:26: Testest du so gerne Neues denn?

01:01:27: Und was magst du ja nur testen?

01:01:29: Ja,

01:01:29: ich liebe das.

01:01:30: Ja, er liebt sich.

01:01:31: Hast Du auch Stammlokale?

01:01:34: Ha, die Stammlocale... Also lustigeweise gehe ich seitdem ich ein eigenes Kaffee habe, nicht mehr so häufig Kaffeetrinken.

01:01:45: Ne hab' ich irgendwie nicht!

01:01:46: Ich hätt's sogar einen eins aber

01:01:48: irgendwie...

01:01:49: Ja ich möchte gerne eins haben, ich möchte gern Stamm-Restaurant haben.

01:01:52: Hätte ich gerne... Hey aber wo du hinkommst und sagst, ah Geschehen wie gehts dir?

01:01:56: Nee hab' dich nicht!

01:01:57: Jetzt hab' mich ja irgendwie so ein... ich wollte gar nichts von...

01:01:59: So'n

01:02:00: Italienisch?!

01:02:01: Wollte ich gar nix,

01:02:01: bin mir leid.

01:02:02: Nee alles gut.

01:02:04: Ja hab', ich nich'.

01:02:05: Aber hätte ich gerne.

01:02:07: Welches würdest du mir empfehlen?

01:02:08: Das ist ja so eine persönliche Sache.

01:02:11: Hast du

01:02:11: eins?

01:02:12: Ich weiß es immer nicht, ob ich... Also nee!

01:02:16: So richtig auch nicht, weil ich bin ja dann eher ähnlich wie du unterwegs, aber es gibt welche die komm' ich immer wieder und das ist dann aber auf Standort bedingt.

01:02:25: also ich bin häufig im Klinker, ich bin oft im Reichlich, aber auch dass es eher traditionell bedingt in der Brücke war ich noch

01:02:35: nie.

01:02:36: Was ist

01:02:38: das?

01:02:39: Geh ich jetzt nicht so hin.

01:02:41: Und dann gibt es auch immer Sachen, da komme ich alle zwei Monate und sage, da muss ich jetzt hin.

01:02:47: Batu ist zum Beispiel so eins.

01:02:49: Da mußt sich alle zwei Monate hin.

01:02:53: Ja, und dann gibts natürlich viele andere zu denen ich viel zu selten komme aber gerne hingehe.

01:02:57: was für mich zu Maurizio ins Zeug müsste ich häufiger gehen.

01:03:00: Auch

01:03:00: schön.

01:03:02: Körer auch toller Laden.

01:03:04: Ich hatte Ich glaube, ich hatte sogar sie den Stamm-Restaurant.

01:03:09: Gibt es nicht mehr?

01:03:09: Das Filet of Soul.

01:03:11: Ja okay!

01:03:13: Also das wäre mein Stamm Restaurant gewesen.

01:03:16: Ja gut.

01:03:18: Es gibt so zwei Restaurants.

01:03:19: da habe ich einfach nie geschafft was anderes zu essen und das war eines davon.

01:03:24: Kannst du kochen?

01:03:26: Was ist dein Signature?

01:03:29: Oha

01:03:30: Oder was wird in der Familie abgefragt?

01:03:32: am Mai als...

01:03:34: Abgefragt glaube ich jeden Sonntag fanguchen

01:03:37: Ja, Apfel von Kuchen oder was?

01:03:38: Am liebsten Apfel vom Kuchen selbst geerntet.

01:03:42: Und karamellisiert die Äpfel oder eingebacken?

01:03:43: Ja klar.

01:03:45: Entschuldigung!

01:03:47: Aber dann immer eigenen Saftkaramellisiert so und dann zeigt drauf und

01:03:54: dann gekippt.

01:03:55: Im Ofen fertiggezogen?

01:03:58: Nein, wir haben zwei Kinder zu Hause, da ist der Hunger nicht so groß.

01:04:06: Das ist glaube ich so, aber allein schon aus einem Daily Habit heraus ehrlicherweise und gar nicht... Also sind auch lecker.

01:04:14: So ist es nicht!

01:04:15: Aber ansonsten Signature?

01:04:20: Ja wir sind... Ich habe elfjährige Mädels

01:04:22: ne?!

01:04:23: Die sind halt grad mehr so auf Lotus Cheesecake und Lux Rice Bowl und sowas.

01:04:29: Ist doch süß, ist doch toll!

01:04:30: Da ist schon viel Trendgrad auch angesagt.

01:04:32: Das

01:04:32: ist doch aber ein guter Punkt dass wir jetzt nochmal hier zum Ende kommen mit den Warm-up Fragen die ich vorhin nicht gestillt habe.

01:04:39: Cool Down Fragen, dann nehmen wir sie jetzt mal.

01:04:42: Alster oder Elbe?

01:04:44: Alster

01:04:45: Schanzo oder Eppendorf?

01:04:47: Eppendov

01:04:48: Fischbrötchen oder Burger?

01:04:49: Fisch Brötchen

01:04:50: Fine Dining or the Street Food?

01:04:53: Ah!

01:04:54: Du musst dich entscheiden.

01:04:56: Streetfood?

01:04:57: Frühstück oder Dinner?

01:04:59: Frühsteck.

01:05:00: Kaffee oder Matcha?

01:05:01: Kaffeeselbst

01:05:03: kochen oder essen gehen?

01:05:05: Da kann ich mich nicht entscheiden.

01:05:07: Weil selbst kochen kann, also ich esse halt auch meistens das was ich nicht zu Hause selbst koche kann oder will.

01:05:13: Gut.

01:05:13: So ich könnte jetzt zum Beispiel... Wenn

01:05:15: wir immer einen ohne entschieden akzeptieren wir hier eins.

01:05:17: Früher auf Sterne- oder Nachtäule

01:05:20: Oder

01:05:20: beides

01:05:22: Geht ja auch.

01:05:22: Nee, das kann ich nicht.

01:05:23: Ich brauche meine acht schon im Schlaf aber inzwischen eher früh auf Steherin.

01:05:27: Ja, was

01:05:28: heißt

01:05:29: früh?

01:05:30: Hier schon so halb sieben, sechs halb Sieben würde ich am liebsten es sei dann die Allergie schlägt zu.

01:05:37: dann brauch ich morgens ein bisschen länger

01:05:41: strukturiert oder kreativ chaotisch

01:05:44: Strukturiert natürlich

01:05:45: weil selbst wenn es anders wäre ne würdest du's nicht sagen

01:05:48: Kreativ ja aber nicht kreative chaotische

01:05:50: Visionen oder Detail?

01:05:52: Vision

01:05:53: Ja, ich muss das fragen.

01:05:54: Ich bin die schlechteste Projektmanagerin aller Zeiten glaube ich.

01:05:57: Foodtrain-Testen

01:05:57: oder Klassiker Perfektionieren?

01:05:59: Auch das ist nicht einfach!

01:06:02: Man will wie einem ganz einfach beantworten die Frage aber...

01:06:09: Klassika Perfekcionieren.

01:06:10: Okay.

01:06:11: Lokal oder international?

01:06:13: Oder regional oder

01:06:14: international?!

01:06:16: International.

01:06:17: International?

01:06:18: Ja.

01:06:20: kommt auch da, glaube ich, ein bisschen auf die Jahreszeit drauf an.

01:06:22: Also den Herbst, den glaube ich würde immer beantworten mit regional also so September August-September weil ich diese Zeit einfach liebe.

01:06:29: Ich habe auch immer Fumme wenn ich dann in Urlaub fahre aber ich denke oh Gott jetzt kriege ich ja die Ernte nicht mit und jetzt krieg' ich... Da ist es so?

01:06:35: Ja sowieso!

01:06:36: Ich liebe das halt einfach auf dem Markt zu gehen Und dann so all das was da jetzt gerade so Was da so auf die Triesen kommt oder auf die Täken kommt zu kaufen.

01:06:47: Deswegen habe ich dann manchmal wirklich so ein bisschen Vormut an wegzufahren.

01:06:51: Ich musste jetzt aber noch eine Frage erfinden, ne?

01:06:54: Rohrfisch oder gekochter Fisch?

01:06:55: Rohrer Fisch!

01:06:56: Ah.

01:06:57: und dann in welcher Zubereitungsformen...

01:06:58: Siebicek, gegegt ist sie

01:06:59: ja?!

01:07:00: Hätte ich mir gar nicht gedacht.

01:07:01: Nein!

01:07:02: So.

01:07:02: und dann, nee, ich hatte noch was.

01:07:03: Ich wollte eben noch etwas.

01:07:05: Wein oder Bier?

01:07:05: Äh

01:07:06: Wein, ich trinke kein Bier.

01:07:07: Nee?

01:07:08: Nee.

01:07:08: Rotwein oder Weißwein?

01:07:10: Rosé

01:07:11: Wie Rosé.

01:07:12: Ein Glück, dass wir hier nicht in der Sommelier-Runde sind.

01:07:14: Dann wird sie ja gebäscht.

01:07:17: Ich sag's nicht weiter!

01:07:18: Welch Rosé?

01:07:21: Ja, Domen Nord mögen wir alle aber für jeden

01:07:23: Tag... Ehrlich?

01:07:24: Aber aller liebsten Inform von Bubbles.

01:07:28: Also am allerliebsten Rosé Champagner.

01:07:30: Ah bitte, da die Sommer.

01:07:32: Weiß ich jetzt nicht, ob wir das heute Abend kriegen.

01:07:34: Wir sehen uns heute Abend schon wieder.

01:07:35: Wir sind auf dem Event heute Abend zusammen.

01:07:37: Am liebesten

01:07:37: Rosés Champagner mit einem Krabbenbrötchen.

01:07:39: so Ja,

01:07:40: Nordseekram.

01:07:41: Da

01:07:41: muss ich eine Story zahlen.

01:07:46: Das zeigt immer sehr, wie doll ich dem Food verankert war.

01:07:48: zum Thema Krabben.

01:07:50: Ich weiß noch, wie ich mein Großeltern in der Küche saß und mal Krammengepult hab.

01:07:53: Zum anderen weiß ich noch ... Ich weiß gar nicht welche Klasse das war.

01:07:56: Fünfte Klasse?

01:07:58: Da sind wir nach Amrum gefahren.

01:08:01: Und es war irgendwie ... Februar, wir mussten mit einem Eisbrecher irgendwie gerettet werden oder so.

01:08:07: Oder da irgendwie dahin gebracht und ich habe mir eine Nordseekrabben Schaumsuppe bestellt.

01:08:13: Mit elf!

01:08:15: Und alle anderen waren so, Entschuldigung was tust du da?

01:08:17: Und ich fand das aber so geil.

01:08:19: Das werde ich nie vergessen.

01:08:20: Da haben

01:08:20: Sie die Geschichte mal deinen Töchtern erzählt?

01:08:22: Nein.

01:08:23: Aber die eine wäre auf jeden Fall auch dafür zu haben.

01:08:25: Die ist so...

01:08:26: Nordseeksrabben-Schaum-Suppe.

01:08:27: Ja, richtig geil.

01:08:28: Da warst Du

01:08:29: ja schon richtig drauf ne?

01:08:30: Total Total.

01:08:32: Gab es zwar keine Bubbles dazu, also zumindest keine mit Alkohol?

01:08:35: Nee, dafür gab's so ein... Nee,

01:08:36: so ein Alko vielleicht oder sowas.

01:08:38: Nee,

01:08:38: es gab dann irgendwann Friesen-Tee mit einer Waffel und heißem Kirschen und Sahne.

01:08:42: Das war okay!

01:08:43: Aber die Kirsche sind eingelegt.

01:08:45: noch mal bisschen Alkohl.

01:08:46: da hast du den Alkuhl wahrscheinlich.

01:08:47: Nein wir gehen da nicht.

01:08:48: Keine Ahnung was das ist.

01:08:48: Nein, das gibt's nicht.

01:08:50: Wir können noch erdlos weiter quatschen.

01:08:52: Hab ich irgendwas Wichtiges vergessen?

01:08:55: Ne doch, ich würde mal sagen Ich möchte noch mal zu den Startups ganz kurz kommen.

01:09:02: Du hast jetzt von dem Trends gesprochen, die jetzt gerade da sind.

01:09:07: Jetzt möchte ich aber hier mal Oracle hören.

01:09:10: Was sollte denn kommen?

01:09:12: Oder was würdest du gerne unterstützen wollen?

01:09:15: Oh!

01:09:15: Ich würde dieses ganze Algen-Game.

01:09:19: Das

01:09:19: ist richtig gut.

01:09:20: Ja, mach' ich mit.

01:09:21: Ich finde es darf noch richtig viel allgekommen.

01:09:23: Ja.

01:09:24: Anja und ich planen einen Algenpopup.

01:09:26: Und dann wisst ihr, wie wir da reden müssen.

01:09:30: Soll

01:09:31: ich dir ein paar Alken mitbringen?

01:09:33: Zum Spielen?

01:09:34: Voll gerne!

01:09:34: Ich hab noch ein paar Packungen da.

01:09:36: Ja, voll gerne... Wir planen einen Pop-up und ich glaube dass wir langsam in diesen Ube-Trend reinkommen.

01:09:49: Also nach Matcha kommt Ube Das ist dieses...

01:09:52: Sag mir gar nichts Wo will ich das

01:09:54: kennen?!

01:09:55: Oder ist das so?

01:09:56: Ja, das ist auch so ein Trendding.

01:09:57: Wo

01:09:57: kommt es her?

01:10:00: Gute Frage!

01:10:00: Ursprünglich glaube ich aus... Ich kenne's nur aus den Philippinen.

01:10:06: Also da Südostasien würde ich mal sagen.

01:10:08: Ich weiß aber nicht wo sie ursprüngliche herkommen.

01:10:10: müsste ich jetzt googeln.

01:10:11: Was

01:10:11: ist das für ein Grundprodukt?

01:10:13: Ich glaube es ist eine Wurzel.

01:10:14: Ich kenns halt auch nur als Pulver und es gibt gerade in dem Trend legen Ubelatte, Ube Cheesecake Das sind Lila.

01:10:26: Das habe ich glaube schon gesehen.

01:10:27: Ja,

01:10:28: okay aber das wird groß oder könnte zumindest

01:10:33: halb so und Ich glaube ja sehr fest an die afrikanische küche an die west also anti zentral afrika nische kücher.

01:10:40: dass die noch kommt glaube ich sehr dran zu den nächsten zehn fünfzehn jahren.

01:10:45: ich glaube dass wir irgendwann noch mehr plantane im supermarkt regal sehen.

01:10:49: warum nicht?

01:10:51: Könnte gar.

01:10:52: ich meine ist ja auch komplett große range.

01:10:55: was es da gibt

01:10:56: Total.

01:10:56: Was

01:10:56: wir noch nicht kennen und was wir ja nicht verarbeiten.

01:10:59: Wir werden das beobachten und werden es überprüfen spätestens in...

01:11:03: Ja, zehn, fünfzehn Jahre sprechen wir nochmal.

01:11:08: Dann sage ich jetzt aber erstmal ganz herzlichen Dank dass du hier für der Hamburger Podcast Inside Rede und Antwort gestanden hast Und das war's auch schon wieder.

01:11:41: Herzlichen Dank fürs Zuhören und wenn Ihnen diese Episode gefallen hat, Dann freuen wir uns sehr darüber, wenn Sie uns eine Bewertung geben.

01:11:50: Gerne fünf Sternchen!

01:11:53: Dann werden wir und unsere Gäste noch sichtbarer haben noch mehr Hörer und geben all denen die hier bei uns zu Gast sind – eine noch größere Fläche was uns natürlich ein großes Vergnügen bereitet.

01:12:09: Und wir hoffen auch dass sie beim nächsten Mal wieder dabei sind.

01:12:13: Dann ist nämlich meine Kollegin Regine Maxen dran und hat wieder einen wunderbaren Gast aus dem Feld Kultur, Kunst oder Wirtschaft.

01:12:23: Also bis dahin herzlichen Dank!

01:12:26: Und wir sagen Tschüss.

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